# AH on Tour – „Alte Herren“ beim Skisprungweltcup Willingen 2020

von am 16. Februar 2020

Das lange Warten hatte endlich ein Ende: mit riesiger
Vorfreude trafen sich 29 Hotzekicker (überwiegend Mitglieder aus der AH, sowie
Spieler aus Team2 und Team3) am Freitag, 07. Februar zur langersehnten Abfahrt
nach Willingen/Upland, mit Ziel Skisprungweltcup 2020.

Trotz der unchristlichen Zeit von 06:45 Uhr war bei den
Teilnehmern keine Müdigkeit auszumachen. Nachdem alle mehr oder weniger
pünktlich am Treffpunkt eintrafen, die Plätze im 50er-Reisebus eingenommen hatten,
ging es auch schon ohne nennenswerte Verzögerung los. Begrüßt von der
souveränen Fahrerin Vicky befand sich der Bus im Nu auf der Autobahn gen
Sauerland. Unklar ob es an Vickys routiniertem Fahrstil lag oder an den
leckeren Hopfenkaltschalen; die kurzweilige Fahrt jedenfalls verging im Flug, sodass der Tross sogar etwas früher als geplant
im hiesigen Hotel eintraf. Nachdem sich der Großteil rasch etwas Wasser ins
Gesicht geworfen hatte befand sich die Truppe bereits auf dem Weg zur
Talstation um mit der Gondel die weltbekannte Ettelsberg-Hütte (auch bekannt
unter Siggis Alm) anzusteuern, Treffpunkt der Schönen und Reichen – die
Attraktiven Herren (AH) waren zwar jetzt da aber die Reichen suchte man vergeblich!
Mit der letzten Gondel war dann bereits wieder Schluss, aufgrund dessen die Kicker wie
vereinbart an der Aprés-Ski-Bar einkehrte, um dort die durstigen Kehlen nicht
weiter der Vertrocknungsgefahr auszusetzen. In der übervollen Bar kam den
Spielern die grandiose Beinbeherrschung wie auch die famose Spielübersicht
zugute – auf dem Weg zur Theke wurden die „Gegner“ nur so stehen gelassen und
wie Slalomstangen umdribbelt. Ganz starker Auftritt auf ungewohntem Geläuf!

Nach anschließendem Abendessen in der nicht minder guten
K1-Hütte waren die Grundlagen für den weiteren Abend gelegt. Gefühlt war es
Mitten in der Nacht – nein, war es aber nicht J

Während Mancher bei einem letzten gemütlichen Bier den Abend
in der Brauereidisco ausklingen ließ, entdeckten andere an sich ungewohnten
Spielwitz und Ausdauer.

Top ausgeruht und frisch gestriegelt waren ausnahmslos alle
Holzgerlinger nicht nur zum Frühstück eingelaufen, sondern haben sich
tatsächlich auch einige Minuten später vollzählig am und im Bus eingefunden, um
den Weg zur Skisprungschanze nicht per pedes bewältigen zu müssen. Der Abend zuvor
hatte wohl doch schonungslos gewisse konditionelle Schwächen aufgedeckt.

Nach einem kurzen, aber auch unnötigen Intermezzo zwischen
der Busfahrerin und der örtlichen Polizei (manche sagen heute noch: „sie hat es
ja nur gut gemeint“) am Skisprungareal gab es kein Halten mehr. Ausgelassene
Partystimmung wohin das Auge reichte. Kulinarische Highlights wechselten sich
mit ebenso ansprechenden Getränkebuden ab – tausende von Skisprungfans waren hier
zu dieser Zeit schon unterwegs. Später sollten sage und schreibe 23.500
Menschen im ausverkauften Skisprungstadion Zeuge eines historischen Ereignisses
werden.

Obwohl am Freitagabend das Qualispringen aufgrund der
schlechten Windverhältnisse abgesagt werden musste und auf ebendiesen Samstag
verlegt wurde, kamen keine Zweifel an der Durchführung auf. Der überzeugende
Optimismus muss so stark gewesen sein – denn sowohl das Training, die Quali wie
auch die beiden Wertungssprünge konnten bei optimalen Bedingungen durchgeführt
werden – später, so erfuhr man, sollte dann der gesamte 2.Sprungtag aufgrund
des Sturms „Sabine“ abgesagt werden.

Dankbar und euphorisiert ob dieser perfekten Umstände gab es
kein Halten mehr, das musste ausgiebig und ohne Unterbrechung mit Warsteiner
begossen werden. Mitten in diesem Zustand unendlicher Glückseligkeit nahm es
sich ein 28-jähriger willinger Skispringer zum persönlichen Anliegen, um aus
diesem bisher grandiosen Wochenende ein Unvergessliches zu machen: STEPHAN
LEYHE!

Schon in Qualispringen und im Training blitzte das Talent
des Lokalmatadors durch. Aber was dieser Teufelskerl in den beiden
Wertungsdurchgängen zeigte war „high class“. Stephan Leyhe, der Willinger
Skispringer, der zuvor noch NIE ein Weltcupspringen gewinnen konnte – dieser
Stephan Leyhe flog in unnachahmlicher Art vor ebendieser Rekordkulisse von
23.500 Zuschauern auf den ersten Platz und in die Herzen der jubelnden Holzgerlinger
Reisegruppe.

Für dieses unfassbare wie geile Gastgeschenk gebührt ihm auf
ewig der Dank aller Teilnehmer!

Dieser grandiose Sieg musste natürlich gebührend gefeiert
werden. Nach einigen Tropfen auf der Partymeile der Skisprungarena begab sich
der euphorisierte, freudetrunkene Trupp ins mittlerweile bekannte Nachtleben
der Willinger Partyszene mit open-end-Belohnung aufgrund besonderer Umstände.

Der Sonntag verging ebenfalls wie im Flug. Abfahrt in
Willingen, kurzer Zwischenhalt aufgrund gesetzlicher Vorgaben/Lenkzeiten sowie
ein letztes gemeinsames Mittagessen. Ankunft in Holzgerlingen – vollzählig und fast
unversehrt!

Besonderer Dank gebührt den Organisatoren, die sich seit
September letzten Jahres für dieses Wochenende allerlei haben einfallen lassen,
dem AH-Vorstand für den großzügigen Zuschuss, dem Busunternehmen sowie seiner
erstklassigen Busfahrerin, dem Wettergott für die perfekten Bedingungen am Samstag,
dem Weltcupsieger Stephan Leyhe aber vor allem allen Teilnehmern, die dieses
Wochenende zu einem ganz besonderen und unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

Heinz Höfinger, mit 77 Jahren ältester Reiseteilnehmer
(immer mittendrin statt nur dabei) wurde einstimmig zum Ehren-Reiseleiter der
AH gewählt. Chapeau!!!

Für die AH

Sebastian Höfinger

Die Holzgerlinger AH ist nun auch auf Instagram vertreten.
Unter attraktivere_herren werden unsere Fans mit allerlei Bildern und
Informationen versorgt. Wir freuen uns auf zahlreiche Follower. #AH_on_tour

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